PM Hillgriet Eilers: Zusammenschluss wäre erster Schritt auf dem Weg zur Sicherung der Spitzenposition im Marineschiffbau

On 18. April 2020

Hannover. „Wir müssen das deutsche Know How im Bereich Marinesysteme auch in Deutschland
halten. Damit sichern wir auch niedersächsische Arbeitsplätze an Werftstandorten und in
Zulieferbetrieben“, sagt Hillgriet Eilers, hafenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im
Niedersächsischen Landtag. Sie stellt sich hinter einen Zusammenschluss deutscher Werften zu
einem zentralen deutschen Anbieter auf dem Markt für Marinesysteme.

Die Landtagsabgeordnete arbeitet bereits seit einiger Zeit auf eine bessere Koordination und
Unterstützung der Marinewerften in norddeutschen Bundesländern hin. „Unsere
Marineschiffbauindustrie bietet auf dem Weltmarkt Spitzenprodukte an. Angesichts einer
weltweiten Konkurrenz, die besonders aus nationalen Playern oder gar Staatskonzernen besteht,
würde ein Zusammenschluss diese hervorragende Position sichern“, so Eilers. Sie möchte deshalb
mit einem Entschließungsantrag die Niedersächsische Landesregierung dazu bewegen, sich mit den
Regierungen der Bundesländer Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
abzustimmen. Die norddeutschen Bundesländer sollen einen gemeinsamen Weg zur Sicherung und
zum Ausbau der industriellen Fähigkeiten beim Bau von Marineschiffen entwickeln, um die
Arbeitsplätze in Werften an der Küste und deren Zulieferern zu sichern. „Ein zentraler deutscher
Anbieter wäre ein erster Schritt auf diesem Weg“, so Eilers.

Hintergrund: Die Werften German Naval Yards, Lürssen und TKMS verhandeln laut Medienberichten
über einen Zusammenschluss ihrer Marineschiffbausparten.

 

Antrag zum Marineschiffbau:

18-05770 Antrag Marineschffbau

 

Foto: pixabay

 

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