Inseldialog in Wilhelmshaven

On 7. August 2017

Heute nahm ich am „Inseldialog“ teil, der dieses Mal in Wilhelmshaven stattfand. Im Fokus der Diskussionen stand die Verschlickungs- und Verklappungsproblematik der Inseln. Am Dialog beteiligten sich Vertreter der Inselgemeinden, der Landkreise, des Ministeriums, des Nds. Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten– und Naturschutz (NLWKN), Vertreter der Reedereien, von NPorts u. a.LNG-Borkumfähre MS Ostfriesland-8774

Die Herausforderung besteht darin, für jede Insel separate, kurz- und langfristige Lösungen zu finden, um zum einen den Küstenschutz und zum anderen die Zufahrten mit ausreichender Wassertiefe zu sichern. Diese Maßnahmen sind zwangsläufig mit Eingriffen in den Naturpark Wattenmeer verbunden.

Grundsätzlich ist es so, dass die Genehmigungs- und Planungsverfahren sehr viel zügiger durchgeführt werden müssen, denn die Grundlagen für diese Verfahren ändern sich aufgrund der hohen Dynamik im Wattenmeer sehr schnell. Für mich ist die Kernaufgabe, Wege für ein dauerhaftes Sedimentmanagement zu finden. Dabei wäre es wünschenswert, wenn der gebaggerte Schlick bzw. der Sand nicht einfach verklappt sondern für einen sinnvollen Zweck verwendet werden könnte, z. B. für den Küstenschutz.

Wir müssen Wege finden, auch künftig die Erreichbarkeit der Inseln zu gewährleisten. Nur wenn die Fahrwassertiefe immer wieder gesichert wird, kann die Tourismuswirtschaft in unserer Region weiter gedeihen.

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