Häfen: Nicht nur für sich allein denken und handeln!

On 3. September 2014

Auf Einladung von Petra Vooth, der Vorsitzenden der örtlichen FDP, habe ich am Montag Cuxhaven besucht und dort unter anderem mit den Geschäftsführern der traditionsreichen Reederei Cassen Eils, von Cuxport und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch gesprochen.

Die Reederei Cassen Eils baut das erste Schiff mit LNG-Motor. Von links nach rechts: Geschäftsführer Peter Eesmann, Hillgriet Eilers, Cuxhavens FDP-Vorsitzende Petra Vooth

Die Reederei Cassen Eils baut das erste Schiff mit LNG-Motor. Von links nach rechts: Geschäftsführer Peter Eesmann, Hillgriet Eilers, Cuxhavens FDP-Vorsitzende Petra Vooth

Die Reederei Cassen Eils lässt gerade das erste Schiff unter deutscher Flagge bauen, das mit Flüssiggas betrieben wird. Es freut mich sehr, dass die Reederei es versteht, Tradition und Verwurzelung mit zukunftsweisenden Aktionen zu verbinden. Mit dem Schiff, das für den Bäderverkehr nach Helgoland vorgesehen ist, nimmt das Unternehmen eine beeindruckende Vorreiterrolle ein.

Bei Cuxport: Petra Vooth, Geschäftsführer Michael de Reese, Hillgriet Eilers, OB Dr. Ulrich Getsch

Bei Cuxport: Petra Vooth, Geschäftsführer Michael de Reese, Hillgriet Eilers, OB Dr. Ulrich Getsch

Im Gespräch mit Michael de Reese, Geschäftsführer von Cuxport, und OB Dr. Ulrich Getsch informierte ich mich ausführlich über die kürzlich fertiggestellte Logistikzone, die den Hafen künftig erweitert.

Was mir sehr am Herzen liegt, ist eine bessere Kooperation unserer Häfen. Es bringt uns nicht weiter, wenn jeder nur für sich allein denkt und handelt, sondern schwächt uns im Vergleich zu anderen Standorten. Die niedersächsischen Häfen können zusammen viel erreichen, wenn sie das übertriebene Konkurrenzdenken beiseite lassen und stattdessen kooperieren. Das gilt auch für das Thema Offshore – in diesem Bereich steht genügend Arbeit für alle Häfen zur Verfügung.

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